Es gibt eine große Zahl an KI-Tools, und viele davon überschneiden sich. Wer nach Funktionslisten auswählt, verliert schnell den Überblick. Besser ist es, bei der Aufgabe anzufangen und das Werkzeug erst danach zu suchen.
Das Ziel in einem Satz formulieren
Schreiben Sie auf, was am Ende vorliegen soll, zum Beispiel „ein Newsletter-Entwurf in unserem Ton“ oder „ein Protokoll mit Aufgaben und Verantwortlichen“. Lässt sich das Ergebnis nicht in einem Satz beschreiben, wird auch kein Werkzeug weiterhelfen. Notieren Sie außerdem, wie oft die Aufgabe anfällt und wer das Ergebnis weiterverwendet.
Die Auswahl eingrenzen
Grenzen Sie die Kandidaten anschließend über eine Kategorie ein. Für Textaufgaben bietet sich Schreiben & Inhalte an, für die Softwareentwicklung Programmierung & Entwicklung. Dort sehen Sie die Unterkategorien und können nach Preismodell und Plattform filtern. Mehr als drei Kandidaten brauchen Sie für den Anfang nicht, denn jeder zusätzliche Test kostet Zeit und erschwert den Vergleich.
Mit eigenem Material testen
Vergleichen Sie die Kandidaten an derselben echten Aufgabe. Demos sind auf Idealfälle zugeschnitten und sagen wenig darüber aus, wie ein Tool mit Ihren Texten, Daten oder Dateien umgeht. Achten Sie dabei auf diese Punkte:
- Qualität des Ergebnisses und Aufwand für die Nacharbeit
- Unterstützung der deutschen Sprache, einschließlich Umlauten und Fachbegriffen
- Exportformate und Anbindung an Programme, die Sie bereits nutzen
- Preis bei dem Volumen, das Sie tatsächlich brauchen
Datenschutz und Preise prüfen
Lesen Sie vor dem ersten Einsatz die Datenschutzerklärung. Klären Sie, wo Eingaben gespeichert werden, ob sie zum Training verwendet werden und wie Sie Daten löschen können. Das gilt besonders für Kundendaten und interne Dokumente, die der DSGVO unterliegen können. Rechnen Sie bei den Preisen mit Ihrem realen Nutzungsumfang und beachten Sie Limits, die erst nach einigen Wochen auffallen.
Klein anfangen und dokumentieren
Starten Sie mit einer überschaubaren Aufgabe und halten Sie fest, was gut funktioniert hat und was nicht. Die meisten Menschen arbeiten am Ende mit zwei oder drei Werkzeugen, die sich gut ergänzen. Eine Übersicht zu Schreibwerkzeugen finden Sie auf der Seite Schreiben & Inhalte. Speichern Sie Ihre Auswahl als Stack, damit Sie sie später erneut prüfen und anpassen können.